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Experimente für Kinder: 5 wissenschaftliche Versuche mit Haushaltsmaterial 

Experimente für Kinder: 5 wissenschaftliche Versuche mit Haushaltsmaterial

Um mit Kindern echte Aha-Momente zu erleben, braucht es kein Labor. Einfache Haushaltsmittel reichen aus, um aus einem ganz normalen Nachmittag ein wissenschaftliches Abenteuer zu machen. Wir stellen dir fünf einfache Experimente für Kinder vor, die mit kleinem Aufwand für großes Staunen sorgen. Besonders praktisch: Für die meisten davon brauchst du lediglich Alltagsmaterialien, die du sicher ohnehin zu Hause hast.

Diese Materialien benötigst du 

  • Plenty Küchentücher
  • leere Plenty Rollen
  • mehrere Gläser oder Becher
  • Filzstifte
  • Wasser
  • Pfeffer
  • etwas Spülmittel
  • Essig
  • Natron
  • optional: Lebensmittelfarbe
  • leere Flasche
  • Luftballon
  • Backpapier
  • Papier
  • Taschenlampe
  • Schüssel, Löffel, Schere, Klebeband

Auf die Plätze, fertig, Wow-Effekt: Unsere Top-5 Experimente 

Wie du siehst, braucht es nicht viel, um selbst zum Forschenden zu werden. Such dir einfach ein Experiment aus, für das du alles zu Hause hast – oder mach gleich eine kleine „Wissenschafts-Rallye“ daraus 

Wichtig: Bitte lass die Kinder bei den Experimenten nicht unbeaufsichtigt, sondern unterstütze sie! So bleibt alles sicher und macht noch mehr Spaß. 

Experiment 1: Regenbogen-Wasserlauf

  • Fülle zwei Gläser mit Wasser. 
  • Schneide aus einem Plenty Küchentuch eine Bogenform aus. Male an beiden Enden mit Filzstiften bunte Farben auf.
  • Tauche beide Enden ein Stück weit in die Gläser. 
  • Jetzt wird es magisch: Die Farben „krabbeln“ langsam nach oben und treffen sich in einem bunten Regenbogen in der Mitte.  

Experiment 2: Fliehender Pfeffer

  • Fülle eine Schüssel mit Wasser.
  • Streue Pfeffer auf die Oberfläche.
  • Gib einen Tropfen Spülmittel auf deinen Finger und tippe ins Wasser.
  • Huch, was macht denn der Pfeffer? Er schießt zur Seite, als würde er vor dem Spülmittel fliehen!

Experiment 3: Vulkanausbruch im Glas

  • Gib zwei bis drei Löffel Natron in ein Glas.
  • Optional kannst du auch etwas Lebensmittelfarbe hinzufügen.
  • Kippe einen Schuss Essig hinein. Es beginnt zu sprudeln – wie ein Mini-Vulkan.
  • Guter Tipp: Lege ein Plenty Küchentuch unter das Glas, falls es überläuft.

Experiment 4: Magischer Ballon

  • Nimm eine leere Flasche. 

  • Zieh einen Luftballon über die Öffnung und lass ihn nach innen hängen. 

  • Stell die Flasche in warmes Wasser (nicht heiß). 

  • Schau zu, wie der Ballon sich langsam aufbläst. 

  • Tipp: Im kalten Wasser schrumpft er wieder. 

Experiment 5: Schatten-Projektor

  • Klebe ein Ende einer leeren Plenty Rolle mit etwas Backpapier zu. 

  • Schneide aus Papier kleine Figuren (zum Beispiel Stern, Herz, Dino) aus und klebe sie innen nah an die „Leinwand“. 

  • Leuchte von hinten mit einer Taschenlampe in die Rolle. 

  • Halte die Rolle in Richtung Wand: Die Figuren erscheinen als Schattenbild! Je näher die Figur an der Lichtquelle, desto größer der Schatten. 

Wohnzimmer-Labor, ganz stressfrei

Das Schöne an wissenschaftlichen Experimenten für Kinder: Es geht nicht um richtig oder falsch. Im Vordergrund stehen das Beobachten und Staunen, wenn plötzlich etwas sprudelt oder sich bewegt. Und ja: Ein bisschen Kleckern gehört manchmal dazu. Aber mit Plenty Küchentüchern als „Experimentier-Unterlage“ lässt sich das Chaos ganz leicht in Grenzen halten. Und am Ende? Haben die Kinder gestaunt und Neues gelernt – und die Familie hatte gemeinsam Spaß. 

FAQ: Die wichtigsten Fragen zu den Experimenten 

Für welches Alter eignen sich die Experimente? 

Die Versuche sind so gewählt, dass sie schon ab Kindergarten- oder Volksschulalter spannend sind. Für Kinder ab circa vier Jahren sind schnelle, einfache Experimente wie der „fliehende Pfeffer“ oder der „Vulkanausbruch im Glas“ ideal. Für Kids mit fünf oder sechs Jahren eignen sich der „Regenbogen-Wasserlauf“ und der „Schattenprojektor“. Ab sieben oder acht Jahren haben die Kinder auch Spaß an Experimenten, die etwas Geduld erfordern, wie zum Beispiel dem „magischen Ballon“. 

Wie viel Zeit sollte man dafür einplanen? 

Du kannst die Experimente flexibel gestalten. Ein einzelner Versuch dauert oft nur fünf bis 15 Minuten. Wenn du mehrere kombinierst, wird daraus ein ganzer „Wissenschaftsnachmittag“. 

Welches Experiment ist am besten für einen schnellen Wow-Effekt? 

Der „fliehende Pfeffer“ sorgt meist sofort für Staunen – und der Mini-Vulkan im Glas bringt garantiert das lauteste „Woooow!“. 

Kann man die Experimente auch draußen machen? 

Klar! Balkon, Terrasse oder Garten sind dafür perfekt. Gerade bei Experimenten, bei denen es sprudeln oder kleckern kann, ist draußen alles noch entspannter. 

Was mache ich, wenn ein Experiment nicht funktioniert? 

Dann ist das kein Fail, sondern Forschung! Oft reicht es, etwas zu verändern: mehr Zeit, weniger oder mehr Wasser ... Und wenn es trotzdem nicht klappt: gemeinsam überlegen, warum – das ist manchmal genauso spannend wie das Ergebnis. 


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